Den ersten Streckenabschnitt radeln wir oberhalb des Stausees, parallel zum Ufer bis zu seinem schmalen Ende und folgen dann den vielen Windungen des Rurtal-Radweges immer leicht bergan durch das idyllische Flusstal. Nach 22 Kilometern erreichen wir die Tuchmacherstadt Monschau. Das schmucke Städtchen begeistert und hat Charme mit seinen engen verwinkelten Gassen zwischen Fachwerkidyll und Natursteinbauten. Das Rotes Haus, ein prachtvoller Patrizierbau aus dem 18. Jahrhundert, ist das Wahrzeichen der Stadt, über die eine mächtige Burg aus dem 12. Jahrhundert thront. Im weiteren Verlauf endet das Tal und wir erreichen das Plateau des Hohen Venn, hier stoßen wir wieder auf den Bahntrassen-Radweg. Die Landschaft ist wie ausgewechselt und Hochmoore, Heidekrautebenen und Weiden wechseln einander ab. Auf dem letzten Drittel des Tages geht es viel bergab bis zum belgischen Städtchen Malmedy am Fuße des Nationalparks. Der Ort ist eingebettet in eine Parklandschaft, man spricht Wallonisch und auch an der Küche merkt man, dass wir in Belgien sind.
Übernachtung in Malmedy