Heute verlassen wir die Weinberge des Fränkischen Weinlandes und nähern uns den bewaldeten Höhenzügen des Spessarts. Nach 16 Kilometern erreichen wir Gemünden, eine Drei-Flüsse-Stadt, in der die Sinn in die Fränkische Saale mündet und diese schließlich in den Main fließt. Die Spessart-Wälder reichen bis an den Main und bieten an sonnigen Tagen angenehmen Schatten. Der Spessart erstreckt sich über Bayern und Hessen und wurde 1960 zum Naturschutzgebiet erklärt, er ist der größte Laubwald Deutschlands. Nach weiteren 30 Kilometern kommen wir nach Lohr, auch “Schneewittchenstadt” genannt. Die Altstadt lädt zu einer Erkundungstour ein. Nächster Halt ist Rothenfels, die kleinste Stadt Bayerns, mit der gleichnamigen Burg oberhalb des Ortes. Nach kurzer Fahrt erreichen wir Marktheidenfeld, das mit seinem mittelalterlichen Charme zu einer Pause einlädt. Weiter geht es nach Homburg, wo sich wieder Rebflächen an der Bergflanke des Kallmuth ausbreiten. Bei Urphar durchfahren wir durch die letzte Mainschleife und kommen nach Wertheim. Die Altstadt mit ihren engen Gassen, Türmen und Fachwerkhäusern ist sehenswert. Die Burg Wertheim, ein Wahrzeichen der Stadt, bietet nach dem Besteigen des 25 Meter hohen Turms ein herrliches Panorama.